Unvollständige Lochungen

Teillochungen

Die Lochungsgeräte bedurften einer gewissen Pflege und Wartung. Die einzelnen Stanznadeln waren sehr empfindlich und konnten leicht verbiegen oder auch abbrechen. Der überwiegende Teil der Lochungen zeigt sich sauber gestanzt, über die ganze Verwendungszeit. Bei einigen Wenigen findet man aber auch Fragmente, die dann oft nur durch das geschulte Auge eines erfahrenen Sammlers erkennbar sind, oder auch gar nicht.

Beispiele für  kaum zu bestimmende Lochungen:

Wie soll man diese Ruinen bestimmen ? Wenn auf der Vorderseit ein Stempelort auch nicht erkennbar ist, dann ist eine Bestimmung kaum möglich.

Die folgende Lochung konnte aber dennoch bestimmt werden:

Zu bestimmende Lochung:

Original-Lochung

Hier kann man Spuren der nicht ganz durchgestoßenen Lochungen erkennen. Solche Spuren sind oftmals auf der Vorder- oder Rückseite erkennbar und das ist hilfreich.

Interessant wird es dann, wenn es gelingt, die Veränderungen einer Lochung, die sich im Laufe ihrer Verwendungszeit ergeben, nachzuweisen.

In diesem Beispiel konnte eine ausreichende Anzahl von Lochungen gefunden werden.

Es handel sich um die Lochung 

WLS-2-01-01

der Württembergische Landessparkasse in Stuttgart

Diese Lochung stammt aus dem Jahr 1925.

Schon im Jahr 1926 fällt die erste Nadel aus.

Die Qualität der Lochung gibt schon von Anfang an einen Hinweis auf die unsaubere Fertigung des Werkzeugs und mögliche frühzeitige Störungen.

Hier sehen Sie wie nach und nach eine Nadel nach der anderen ausfällt.

Von 1927 bis 1934 fallen insgesamt 22 Stanznadeln aus.

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